Mittwoch, Januar 18, 2012

Sicher unterwegs mit dem passenden Motorradhelm

by admin

Beim Motorradfahren geht es den meisten Menschen um das unbeschreibliche Gefühl der Freiheit. Man fühlt sich wieder jung, möchte die Straße beherrschen und die Zeit auf dem Motorrad genießen. Damit der Schaden bei einem Unfall begrenzt wird, gibt es Motorradhelme.

Zu welchem Zweck dienen Motorradhelme?
Motorradhelme sind in Deutschland seit 1976 Pflicht. Es gibt sie mittlerweile in verschiedenen Ausführungen und Designs. Doch sie sollen nicht nur optisch gut aussehen, sondern vor allem vor Verletzungen schützen. Motorradfahrer verfügen – im Gegensatz zu Autofahrern – über keinerlei Knautschzone und haben vor allem bei schlechten Wetterverhältnissen eine geringere Bodenhaftung und in weiterer Folge eine höhere Sturzgefahr. Zudem gibt es beim Motorradfahren einen größeren toten Winkel. Hindernisse können ab einer bestimmten Geschwindigkeit weniger gut umfahren werden und auch die Geschwindigkeit wird häufig überschätzt, wodurch sich die Sturzgefahr wiederum deutlich erhöht. Kopf und Nackenbereich sind besonders empfindlich und bei einem Unfall am gefährdetsten, deshalb sollen Schutz-, beziehungsweise Sturzhelme Kräfte von außen so gut wie möglich absorbieren. Es empfiehlt sich, sich bereits vor dem Kauf eines Motorradhelms umfassend zu informieren. Auskünfte gibt es im Internet und in speziellen Läden, die Motorradbedarf führen. Erfahrene Mitarbeiter beantworten jede Frage und beraten Sie zuverlässig. Der Helm sollte möglichst gut sitzen und sich angenehm anfühlen. Wichtig ist auch, dass er der ECE-22-Norm entspricht. Motorradhelme können den Prozentsatz an Kopfverletzungen um bis zu 70% verringern.

Verschiedene Motorradhelme
Ein qualitativ hochwertiger Sturzhelm besteht aus Innenfutter, Innenmaterial und Außenschale. Durch die widerstandsfähige Außenschale werden die durch den Sturz auftretenden Kräfte großflächig auf das Innenmaterial (beispielsweise Styropor-Schaum) verteilt. Das Innenmaterial sorgt für eine gute Dämpfung.
Man unterscheidet Integralhelme, Klapphelme, Motocross-Helme und Halbschalenhelme. Integralhelme bieten durch das fixe Visier und die feste Kinnpartie den besten Schutz. Bei Klapphelmen lässt sich die Kinnpartie hochklappen. Sie lassen sich nach einem Unfall besser abnehmen. Typische Motocross-Helme besitzen einen Blendschutzschirm und eine feste Kinnpartie, wobei der Abstand zum Kinn deutlich größer ist, als bei Integralhelmen. Halbschalenhelme haben keine fixe Kinnpartie. Es gibt verschiedene Ausführungen mit Sonnenblenden oder verbautem Visier. Selbstverständlich müssen auch Halbschalenhelme Nacken, Ohren und Stirn schützen. Achtung: Die beliebten Braincaps (welche nur den Bereich oberhalb des Nackens und der Ohren schützen) gehören laut Gesetz nicht zu den Sturzhelmen, da sie die Bestimmungen nicht erfüllen.
Sollten Sie einen Unfall mit dem Motorrad gehabt haben, so sollte der Helm ausgetauscht werden, auch wenn keine sichtbaren Schäden vorhanden sind. Nur ein sturzfreier Helm erfüllt die Voraussetzungen, um Ihren Kopf vor Stößen und Schlägen zu schützen.

Bildquelle: aboutpixel.de / hot:ride © Stefan Zimmer

 

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